Frühe MINT-Bildung einfach gemacht

Frühe MINT-Bildung einfach gemacht

MINT – diese 4 Buchstaben stehen für „Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik“ und umfassen wichtige Bildungsbereiche in Kitas und Schulen. Doch wer meint, dass diese Disziplinen nur in geschlossener Lernumgebung anzutreffen sind, der irrt. Die MINT-Themenfelder sind allgegenwärtig – in der Kita, unterwegs wie auch zu Hause. So ist im Prinzip überall vielfältige und frühe MINT-Bildung möglich. Da Kinder von Natur aus neugierig und wissbegierig sind, setzt die MINT-Bildung genau dort an. Die Kinder forschen, entdecken und stellen Fragen – die Erzieherinnen beobachten, begleiten und erklären. Sie fördern damit bestenfalls die Interessen und Zukunftskompetenzen der Kinder. Trotzdem zögern einige Erzieherinnen, MINT-Lerngelegenheiten aufzugreifen. Die Themenschwerpunkte zum Natur-Wissen wecken mitunter Erinnerungen an ungeliebte Schulfächer. Erzieherinnen sollten sich deshalb professionell von ihren Vorurteilen und Voreinstellungen lösen und sich stattdessen öffnen: für die leichtfüßige, spontane Art, mit der Kinder freudig an MINT-Themen herangehen. Sie bestärken Kinder in ihrem Tun und heißen jede Pfütze und jeden zerbrochenen Stock als Forscherwerkstatt willkommen. Zur Wahrung ihrer Aufsichtspflicht vereinbaren sie mit den Kindern Verhaltens- und Experimentierregeln.

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